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Die SCENAR-Therapie ist eine gesamtheitliche Behandlungsweise, die das vegetative Nervensystem reguliert. Elektrische Impulse unterschiedlicher Modulation und Stärke, werden über die Haut dem Nervensystem appliziert. Es handelt sich dabei um eine Form von Elektrotherapie, welche in keiner Weise den bisherigen weitverbreiteten Therapien ähnelt.
SCENAR führt zu einer Optimierung aller Organsysteme bzw. Körperfunktionen, indem die zellbiologischen Prozesse verbessert werden. Molekularbiologisch werden die Vorgänge in den Zellen des Organismus durch eine starke Neuropeptid Ausschüttung hervorgerufen. Die Wirkung von Neuropeptiden ist vielfältig und lang anhaltend.
In der SCENAR-Therapie ist besonders der analgetische Effekt sehr anschaulich. Bei Schmerzpatienten ist sehr häufig bereits nach 20 bis 30 Minuten ein deutlicher schmerzlindernder Effekt zu beobachten. Die analgetische Wirkung mancher Neuropeptide ist seit langem bekannt. SCENAR ist allerdings nie eine reine Schmerztherapie. Durch eine Optimierung möglichst vieler Körperfunktionen hat die SCENAR-Therapie immer konstitutionellen Charakter.
Mittels SCENAR werden praktisch nie Körperfunktionen blockiert, sondern immer gefördert. Damit unterscheidet sich SCENAR ganz klar von der Wirkungsweise vieler Pharmaka. Häufig kommt es bei SCENAR-Behandlungen zum Wiederauftreten unterdrückter alter Symptome in exakt der Form, wie das in der klassischen Homöopathie beschrieben ist.
Ziel jeder Heilmethode soll die Verbesserung der Anpassungsreaktionen des Organismus sein, um mit Stressfaktoren auch ohne Pharmaka besser umgehen zu können.
Durch SCENAR werden nie Symptome und folglich auch keine Krankheiten behandelt, sondern immer kranke Organismen. Priorität haben immer der ganze Organismus bzw. aktuelle Beschwerden.
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